Lace ist die feinste Garnstärke, gemacht für zarte, luftige Arbeiten. Meist mit Nadelstärke 1,5–2,25 mm gestrickt oder mit ähnlich feinen Häkelnadeln gehäkelt, ergibt Lacegarn ein hauchdünnes Gestrick mit viel Fall und Bewegung. Es ist die klassische Wahl für Erbstück-Tücher, Brautschleier und feine Deckchen, bei denen filigrane Muster und Umschläge Raum zur Entfaltung brauchen. Weil die Fäden so dünn sind, haben die Knäuel oft eine lange Lauflänge, und eine Maschenprobe vor Beginn ist unverzichtbar. Lacegarn belohnt Geduld: Die Reihen dauern länger als bei dickeren Garnen, aber das Ergebnis ist ein federleichtes, elegantes Stück. Es wirkt wunderschön in Seide, Mohair, Alpaka und Wollmischungen, die jeweils ihren eigenen Fall und Flaum mitbringen. Wer schon länger strickt oder häkelt, greift gern zu Lacegarn, wenn ein Projekt eine edle, fast durchscheinende Qualität verlangt, die dickere Garne einfach nicht erreichen.




































